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Die verschiedenen Formen von Missbrauch
Wir möchten euch hier die verschiedenen Arten von Missbrauch etwas näher erklären, es gibt so viele Variationen.
Wir finden es wichtig, dass hier alle Gruppen von Missbrauch-Betroffenen Beachtung erhalten und ihren Raum haben.
Die verschiedenen Missbrauchformen:
- Vernachlässigung
- Seelischer-emotionaler Missbrauch
- Körperlicher Missbrauch/Gewalt
- Sexueller Missbrauch
- Vergewaltigung
- Kinderpronographie
- Ritueller Missbrauch
Vernachlässigung
Es gibt die Vernachlässigung der Grundbedürfnisse, sprich die Verweigerung dem Kind ausreichend Lebensmittel, Kleidung, Spielzeug oder ein eigenes Bett und Bettzeug zur Verfügung zu stellen. Des weiteren werden die Kinder sehr oft sich selber überlassen, erhalten keine Zuneigung, keinen Trost, keine Liebe und werden nicht in die Arme genommen. Auch gemeinsame Zeit mit den Eltern wird verwehrt, z.B. gemeinsame Spiele oder die Möglichkeit andere freundschaftliche Kontakte zu knüpfen wird nicht ermöglicht/erlaubt.
Die Grenze zur seelischen Misshandlung ist dann oft fließend, weil durch die Vernachlässigung schon keine Rücksicht auf die seelischen Bedürfnisse schon bei Kleinkindern genommen wird. Dadurch geht Vernachlässigung schon mit seelischer Misshandlung einher. Dazu zählen grausame oder erniedrigende Bestrafungen, Beschimpfungen oder herabsetzende Äußerungen. Häufig müssen Kinder auch den Anblick von Gewalt an Dritten ertragen, z.B. Gewalt in der Ehe, den Anblick wenn andere Kinder oder auch Erwachsene Misshandelt/ Vergewaltigt werden.
Häufig wird auch der Konsum von Drogen oder Alkohol zugelassen oder sogar gefördert.
Ebenfalls zählt man zur Vernachlässigung, wenn Menschen dringend medizinische Hilfe benötigen würden, man dies jedoch verweigert.
Oder wenn Jugendliche von zu Hause ausreissen und die Eltern dann keine Vermisstenanzeige erstatten, nicht nach dem Kind/Jugendlichen suchen oder sich weigern, den Ausreisser wieder aufzunehmen, ohne wirkliche Begründung (die Überforderung mit einem Jugendlichen, der kriminell geworden ist,...) und die Anforderung von Hilfe im Aussen (durch ein Jugendamt,...).
Seelisch-emotionaler Missbrauch
Seelisch-emotionaler Missbrauch ist, wenn Kinder oder auch Erwachsene beleidigt werden, mit Worten erniedrigt und beschimpft werden. Wenn man das Selbstvertrauen der Menschen untergräbt, ihnen immer wieder sagt, dass sie schlecht sind, dass sie nicht recht haben, dass sie nichts wert seien. Des weiteren gehört auch die Verspottung der Herkunft, der Nationalität zum seelischen Missbrauch. Der Rassismus auch ein sehr ernstzunehmender seelisch-emotionaler Missbrauch.
Ein Punkt der auch zu seelischem Missbrauch gehört ist die Verwendung von religiösen Praktiken, um Kinder einzuschüchtern oder zu bestrafen. Dabei wird oft Gott oder anderes religiöses Gedankengut benutzt um Kindern Angst einzujagen oder sie einzuschüchtern. Kinder werden dadurch manipuliert und zum Gehorsam gezwungen.
Dazu zählt auch das erzwungene Beiwohnen von religiösen Veranstaltungen ohne Rücksicht auf das Kind.
Körperlicher Missbrauch/Gewalt
Jegliche Art von körperlicher "Züchtigung" ist körperliche Misshandlung. Das kann die Ohrfeige sein die so mancher nicht als schlimm empfindet, als auch Stossen, Schlagen mit Gegenständen, Treten, Beissen, Verbrennen oder Verbrühen, bis hin zu sehr ernsthaften, lebensgefährlichen Verletzungen und körperliche Folterungen. Auch Geiselnahme und gefesselt werden ist körperliche Gewalt.
Sexueller Missbrauch
Der sexuelle Missbrauch beginnt schon wenn Kinder sexuell berührt werden oder z.B. heimlich im Badezimmer beobachtet werden. Auch Kinder dazu zu bringen sich zu entblößen, posieren, oder rein geschlechtliches Handeln von ihnen zu fordern, ist Missbrauch. Häufig werden Kinder auch geschlechtsbezogen eingeschüchtert oder dem Anblick von Pornographie oder sexueller Aktivitäten von Erwachsenen ausgesetzt. Es zählt also nicht nur die Vergewaltigung oder ein Vergewaltigungsversuch als sexueller Missbrauch, sondern diese Art von Missbrauch fängt schon bei der ersten Grenzüberschreitung an, wenn ein Erwachsener von dem Kind Dinge fordert die rein der Befriedigung des Erwachsenen dienen
Sexueller Missbrauch kann sowohl gewalttätig als auch auf den ersten Blick "gewaltlos" begangen werden. Für das betroffene Kind ist es kein Unterschied ob sexuelle Berührungen unter Androhung von Strafe oder auf andere Weise wie manipulieren des Kindes stattfinden. Viele Opfer von sexuellem Missbrauch leiden ein Leben lang unter der eingeredeten "Mitschuld" weil die Täter häufig keine Gewalt anwenden müssen, sondern das Kind so weit manipulieren das das Kind davon überzeugt ist, selber die Verantwortung dafür zu tragen was die Erwachsene Person, häufig ein Elternteil oder jemand aus der nahen Verwandtschaft oder dem Freundeskreis, dem Kind antut. Die Verantwortung trägt nie das missbrauchte Kind, sonder immer der Erwachsene.
Die Täter sind sehr oft Männer, aber man darf hierbei nicht ausblenden, dass es sehr wohl auch weibliche Täterinnen gibt, die sich an Jungen und an Mädchen vergreifen.
Noch immer ein sehr grosses Tabuthema, die Frauen als Täterinnen oder gar die eigenen Mütter.
Die Dunkelziffer der sexuell missbrauchten Mädchen liegt heute bei jedem 3.-4.Mädchen und jedem 7. Jungen.
Vergewaltigung
Die Vergewaltigung ist der erzwungene Geschlechtsakt. Das heisst die Mädchen, Jungen oder Frauen werden eingeschüchtert, bedroht, bedrängt und manchmal auch mit Hilfe von Alkohol und anderen Drogen gefügig gemacht, um so dann den sexuellen Trieb auszuleben oder einfach die Macht auszukosten.
Meist denkt man noch heute, dass die Vergewaltigung von fremden Männern verübt werde, aber meistens sind auch hier die Täter mit dem Opfer sehr eng befreundet. Sei es der eigene Lebenspartner, ein guter Bekannter oder eine Autoritätsperson (Lehrer, Sporttrainer, Pfarrer,...)
Oft werden die Opfer gleich mehrere Male hintereinander zum Geschlechtsverkehr oder sexuellen Handlungen gezwungen und tragen dabei sehr schmerzhafte körperliche Verletzungen davon. Diese werden dann von den Opfern verschwiegen, aus Scham, Schuldgefühl und aus riesiger Angst. Nur ein ganz kleiner Bruchteil von den Vergewaltigungen werden überhaupt angezeigt, geschweige denn angemessen verurteilt!
Kinderpronographie
Kinderpornographie zählt, da sie dem kommerziellen Zweck dient, zum kommerziellen Missbrauch und beinhaltet, wie z.B. auch der rituelle Missbrauch eine spezielle Form der Gewalt gegenüber Kindern.
Unter §11 Abs.3 StGB wird erläutert, was alles zu Kinderpornographie zählt. Somit sind alle pornographischen Schriften, die die sexuellen Handlungen von Erwachsenen an Kindern, von Kindern an Erwachsenen, von Kindern an sich selbst und / oder von Kindern an anderen Kindern geschildert oder gezeigt wird strafbar. Als Kind gelten hier Kinder, die zur Tatzeit noch keine 14 Jahre alt sind, wobei die Täter alles Altersstufen ausnutzen und auch nicht vor einem paar Stunden alten Säugling zurückschrecken, denn je jünger die Opfer sind, um so größer ist der finanzielle Gewinn. Gemeint sind also Erzählungen, Photos, Videos u.ä., die diese Handlungen darstellen.
Betroffene leiden nicht nur unter den Folgen des grausamen Missbrauchs, sondern auch darunter, dass sie in dem Wissen leben, dass das kinderpornographische Material, dass ihren Missbrauch zeigt, oft noch jahrelang verbreitet wird, ohne dass sie es verhindern können, noch dass sie einen Einfluss drauf haben, wer es sieht.
Bei den Tätern handelt es sich hierbei ebenso wie beim rituellen Missbrauch, selten um sozial schwache Personen, sondern viel mehr um normal bis gut angesehene Bürger, wie z.B. Sozialarbeiter, Lehrer, Polizisten, Ärzte usw., die in vielen Fällen aus dem sozialen Umfeld des Opfers stammen.
Die Täter drohen Betroffenen nur zu oft, das vorhandene Material zu veröffentlichen, um "allen" zu zeigen, dass das Kind "freiwillig" daran teilgenommen hat. Hinzukommen enorme Gewaltandrohungen bis hin zu Mordandrohungen, um das Stillschweigen des Kindes zu gewährleisten.
Beim kommerziellen Missbrauch ist die Perversion und die Gewaltbereitschaft der Täter wie bei vielen anderen Missbrauchsformen, grenzenlos.
So berichten die Betroffenen immer häufiger von sexuellen Handlungen zwischen Kindern und Tieren, Film- / Videoproduktionen, auf denen Kinder gefoltert werden und vor allem auch von Snuffvideos.
Bei Snuffvideos handelt es sich um Videos, die den gezielt beigeführten Tod eines Menschen, egal ob Säugling oder Erwachsener, zeigen. Hier zählt, je länger das Opfer leidet bis es stirbt, umso mehr Geld können Täter damit verdienen.
Da Tätern solcher Perversionen nicht nur das Ausleben ihrer abartigen Neigungen, sondern auch der finanzielle Aspekt wichtig ist, gibt es immer häufiger Überschneidungen zwischen kommerziellen und rituellen Missbrauch.
So werden z.B. auch Messen und die dazugehörigen Opferungen auf Video aufgenommen und verkauft, da sie enormes Geld einbringen.
Seit dem Boom mit den Handykameras kommt es nun auch immer häufiger vor, dass Jugendliche dazu animiert werden, Gewaltverbrechen als eine Art Wettbewerb zu begehen und dabei zu filmen. Es wird den Jugendlichen teils versprochen, dass die interessantesten, einfallsreichsten, sadistischsten Handyfilme sogar einen Preis gewinnen können!
Ritueller Missbrauch
Ritueller Missbrauch ist schwerster sexueller, emotionaler und körperlicher Missbrauch und umfasst alle immer wieder kehrenden, systematischen und sadiststischen- traumatisierenden Erlebnisse, die auf eine festgelegte, zeremonielle Art und Weise geschehen.
Er beinhaltet den psychischen, physischen, emotionalen, spirituellen und sexuellen Missbrauch. Nur all zu oft aber eine Kombination aus all diesem.
Da es sich hier um eine besonders grausame Art des Missbrauchs handelt, kann er neben allen erdenklichen Formen des sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigungen
- körperliche Misshandlung und Folterung
- erzwungene Aufnahme von Körperflüssigkeiten, Exkrementen oder rohen
- Tierfleisches oder gar Menschenfleisch (Kannibalismus)
- gezwungene Einnahme von Drogen
- Morddrohungen
- die Verstümmelungen und Tötungen von Tieren, bei denen das
Missbrauchsopfer entweder zusehen, assistieren oder diese selber
durchführen muss
- die Verstümmelungen und Tötungen von Kindern (Erwachsenen), bei denen
das Missbrauchsopfer ebenfalls entweder zusehen, assistieren oder diese
selber durchführen muss
- Nahtoderlebnisse (z.B. lebendig begraben werden, gewürgt werden, bis das Opfer schon im Koma ist, um des dann wiederzubeleben)
- erzwungene Schwängerungen und Opferungen ihrer eigenen Kinder
beinhalten. Die sadistischen und / oder satanistischen Praktiken, Dogmen oder andere Glaubensarten in Verbindung mit religiösen oder pseudo-religiösen Zeremonien dieser Gruppierungen dienen hierbei nur all zu oft der Rechtfertigung des Missbrauchs durch die Täter.
Kinder werden in den meisten Fällen durch Familienangehörige / Bekannte in diese Kreise eingeführt. Oftmals sogar hineingeboren.
Da die Kinder nicht nur extreme Gewalt- und Mordandrohungen erleben, sondern ihnen auch immer wieder vorgeführt wird, was mit sogenannten Verrätern geschieht (sie werden ermordet), wenn sie sich nicht zum Schweigen verpflichten, trauen sie sich nur sehr selten sich an Aussenstehende zu wenden und um Hilfe zu bitten.
Zumal ihnen, wenn sie von ihrem Grauen berichten würden, nicht geglaubt werden würde.
Hinzu kommt, dass ihnen durch die Täter vermittelt wird, dass sie die absolute Kontrolle über Gefühle, Gedanken und Handlungen der Opfer haben.
Da Kinder sehr vieles glauben, wenn es ihnen oft und intensiv genug vermittelt wird, gehorchen sie den Tätern aus Angst um ihr Leben oft bedingungslos.
Damit die Täter sich dennoch sicher sein können, dass die Kinder für immer über ihr Erlebtes schweigen, arbeiten sie sehr oft mit Mind-Controll/ Programmierungen.
Dies kann man mit der Gehirnwäsche vergleichen.
Unter extremen Folterungen, sowie Nahtoderlebnisse, werden Kindern jeglichen Alters verschiedenste Programme indoktriniert. Solche Programme sind mit Computerprogrammen zu vergleichen. Wobei der Computerbenutzer hierbei nicht weiß, warum der Computer so reagiert..
Bei den Kindern ist es ähnlich. Sinn der Programme ist es, die Kinder jederzeit "steuern" zu können, um sie für die Zwecke der Täter zu nutzen. Die Kinder wissen allerdings nichts von den Programmen, da dies den Erfolg gefährden würde.
Die Kinder vergessen meist aufgrund der Programmierung die Art der Folterungen, jedoch vergessen sie nicht, die Schmerzen, die Angst und Nahtoderlebnisse, die sie erlebt haben, denn genau mit diesen Gefühlen wird von Seiten der Täter gearbeitet.
Um denn Sinn dieser Konditionierungen / Programmierungen zu verdeutlichen, hier ein Beispiel:
Ein programmiertes Kind hört eine durch seine Täter gesagte bestimmte Wortkombination. Dies löst aus, dass das Kind sich sofort auszieht, da das Programm es ihm so vorschreibt. Hierbei merkt das Kind zwar eventuell, dass es sich auszieht, weiß aber nicht, warum es sich auszieht.
Es werden zwar in der Regel sehr selten oder ungewöhnliche Wortkombinationen verwendet, dennoch kann es passieren, dass das Kind durch Zufall z.B. in der Schule diese Wortkombination aufschnappt. Dies hätte zur Folge, dass es sich an Ort und Stelle (hier die Schule) auszieht.
Es gibt die verschiedensten Arten von Programmierungen, mit denen gearbeitet wird. So gibt es Programme, die nach dem entsprechenden Auslöser verursachen, dass
- das Kind wie ein Roboter den Befehlen der Täter Folge leistet
- das Kind sich sofort an einen bestimmten Ort begibt
- das Kind, sobald es über das Erlebte erzählen möchte, sehr starke Schmerzen spüren
- das Kind den Tätern mitteilt, wo es sich gerade befindet
- das Kind, sobald es therapeutische Hilfe annimmt, keine Erinnerung mehr an das Geschehe hat
- das Opfer sich auf Befehl der Täter hin umbringt
Dies sind nur Beispiele für Programme.
Die Programme hören aber auch nach Beendigung des Missbrauchsverhältnisses nicht auf. Wir sprechen zwar die ganze Zeit von Kindern, es ist jedoch so, dass wer einmal programmiert wurde, lebt solange - also auch als Erwachsener - damit, bis er sich dessen bewusst wird und die Programme deaktiviert werden. Dies ermöglicht den Tätern also, bis die Programme aufgehoben wurden, einen unbefristeten Zugriff auf ihre Opfer.
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