home
www.kind im netz
Strategien
missbrauch
hilfreiches
info
linkliste
lebensart
buchtipps
 
 
 
 

 

Die Strategien der Täter und Täterinnen

Um möglichst unentdeckt Mädchen und Jungen zu missbrauchen, klären viele zuerst ab, ob ihr Chatpartner alleine am Computer sitzt. Ob Eltern oder Geschwister in der N ähe sind, die den Chatdialog mitbekommen könnten.
Einige geben sich als Gleichaltrige aus, andere spielen den „lieben verständnissvollen Onkel“ und verwickeln die Kinder und Jugendliche so in ein Gespräch um mehr Informationen über ihre Lebensumstände herauszufinden.

Im nächsten Schritt wird die kindliche Neugier an Themen; begonnen mit Freundschaften und Liebe, bis hin zur Sexualität geweckt.
Andere überrumpeln sie einfach, indem ungefragt pornografische Bilder bis zu Live Übertragung mit der Web-Cam ihrer exhibitionistischen Handlungen über einen Messenger versendet werden.
Es bestünde zwar die Möglichkeit die eingehende Post zu ignorieren, doch komme diese meist unvorbereite. Es wird mit deren Inhalt nicht gerechnet. Oder aber die Täter überreden die Kinder und Jugentlichen, sich vor eine Webcam nackt auszuziehen, manchmal mit der Angabe, dies sei ein lustiges Spiel.

Oft kommen sie auch mit der Masche, dass es normal sei, wenn Erwachsene und Jugendliche sexuellen Kontakt zu Kindern haben und mit ihnen ihre perversen Fantasien ausleben wollen.
Es kommt auch zu Geldangeboten, den so genannten „fairen Deal“.
Dazu dasErklären eines „gemeinsamen Geheimnisses“, Versuch der Verführung bis hin zur massiven Bedrohung und Erpressung.
Einige verfolgen ihre Opfer regelrecht in der virtuellen Welt. Der Name wird in div. Messengers gespeichert und der Täter sieht, wenn das Opfer wieder online ist.....es beginnt wieder von vorne.


Missbrauch im Chat.

Es gibt unterschiedliche Formen und Möglichkeiten der sexuellen Ausbeutung.

  • Belästigung durch sexistische Anmache
  • Verwicklung in Gespräche über sexuelle Praktiken
  • Erfragen eigener sexuellen Erfahrungen
  • beschreiben eigener sexueller Vorlieben bis hin zur Perversion
  • Aufforderung getragene Slips zu verkaufen
  • Versendung pornografischen Materials (Bilder, Filme)
  • Selbstbefriedigung vor der Web-Cam und versenden der Bilder auf den Bildschirm des Opfers
  • Verführung/Aufforderung, es dem Täter gleich zu tun
  • Erstellen pornografischer Filme indem die Übertragung von der Web-Cam aufgezeichnet wird
  • Verabredungen im realem Leben um sie zu missbrauchen